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zum Arbeiten mit Kunst | Ausgewählte Texte zu meinen Arbeiten |





GEDANKEN zum Arbeiten mit Kunst

Seit über 20 Jahren arbeite ich mit und für die Malerei.
Anfang der 90ziger Jahre, ich war gerade 40 geworden, erschien mir jede Art der Erzählung
unerträglich.
Die Welt war laut und unerhört anmaßend in ihrer Selbstdarstellung, und so machte ich mit meinen
monochromen Bildern einfach 'ZU' .
Diese Phasen des 'langandauernden Schweigens'  haben sich als sehr produktiv erwiesen.

Mir wurde klar, das es mir nicht mehr um das festgeschriebene Bild ging, sondern um
das 'Disegno Interno' , und dass das Eigentliche der Prozeß zwischen zwei Arbeiten ist.

Mich interessierte nicht mehr das gemalte Bild, sondern der Raum zwischen 2 Bildern.
Ich nannte diese Bilder die 'Stillen, evokativen Bilder'.

Es ist der räumliche Abstand zwischen den Arbeiten, der den Gedankenraum bildet für
das nächste Bild, den nächsten Zeit/Ruhepunkt. Das Experimentieren mit aperspektiver
Bewegung im zweidimensionalen Bildraum, öffnete mir schließlich die Möglichkeit mit
Farbe und Volumen Ereignispunkte in der Fläche zu definieren, die im Gedankenraum zu
neuen konkreten erzählerischen Bildern heranwachsen.

	Spannend ist der nun folgende Schritt: die digital erzeugte Animation.
	Die emotionalisierende Bewegung in der Zweidimensionalität.
	Es wird die Frage sein, wie ein gemaltes Bild durch die Computeranimation
	neue Dimensionen erschließt.



	


Moment 1.4 in Jülchendorf 2006

Aperspektive Beziehung 1999

Aperspektive Bewegung 1999